Ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler soll die Thüringer Werteunion im September in den Landtag bringen
Ziel sei trotz derzeit noch schwacher Umfragewerte ein zweistelliges Ergebnis bei der Landtagswahl am 1. September, sagte Weiler. Im März lag sie bei einer Insa-Umfrage nur bei einem Prozent. Die Werteunion, die bisher in Thüringen etwa 50 Mitglieder hat, will sich rechts von der CDU positionieren.
Der Spitzenkandidat bekräftigte, die Werteunion sei für Gespräche mit allen Parteien offen, auch mit der AfD. Es gebe keine Brandmauer und auch keine Blockaden, "wenn Vorschläge gut sind".
Weiler, der auch zum Thüringer Parteichef gewählt wurde, will nach eigenen Angaben in Bad Berka Ex-Verfassungschef Hans-Georg Maaßen als Thüringer Ministerpräsidentenkandidaten vorschlagen. Maaßen hat bereits erklärt, dass er dafür zur Verfügung stehe.
In Thüringen regiert eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). In Umfragen liegt die AfD deutlich vor der CDU und der Linken auf dem ersten Platz. Es wird mit einer schwierigen Regierungsbildung gerechnet.